Hier finden Sie Fortbildungen und Informationsveranstaltungen von Ulf Grebe zu den beiden Themengebieten Lernmusiktherapie und Rechenschwäche / Dyskalkulie. Die hier aufgeführten Veranstaltungen sind öffentlich. Zusätzlich können schulinterne Fortbildungen sowie Veranstaltungen für Kindertagesstätten, Fachseminare etc. individuell vereinbart werden.
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Kommende Fortbildungen – Lernmusiktherapie
5. 9. 2018
Drei Chinesen und der Besenbass
Klangkörper selbst erfinden, bauen und spielen
Was Kinder können, brauchen Erwachsene nicht zu verlernen: Wie man sich die Welt spielerisch aneignet, Erfahrungen macht, ohne das Ergebnis vorauszuwissen, wie man Neues erschafft und sich daran freut – das steckt von Kindheit an in allen Menschen. Manche von uns haben das vergessen und scheuen sich davor, Dinge zu tun, von denen sie „keine Ahnung“ haben. Gerade der Zugang zur Musik liegt oft hinter Bedenken und Befürchtungen verschüttet. Dabei war und ist das Spielen der Anfang aller Musik.
Dieses „Seminar“ ist also eigentlich ein Spielplatz. Es geht um das Entdecken, Erkunden und Erzeugen von Klängen – bekannten und unbekannten – und dem freien Spiel auf selbst geschaffenen Klangkörpern. Aus mitgebrachten und vorgefundenen Materialien schaffen wir unser eigenes Instrumentarium, um anschließend darauf zu musizieren. Und man glaube nicht, es wäre keine „richtige Musik“, die dabei entsteht. Nicht selten entstehen schönste musikalische Erlebnisse aus der freien Improvisation, wenn das Unvorhersehbare erklingt. Ganz nebenbei bekommt man jede Menge Anregungen, wie Musik den Alltag mit Kindern bereichern kann.
Zielgruppe: Eingeladen sind alle Menschen, die sich für den Einsatz musikalischer Mittel interessieren und darin praktische Erfahrungen sammeln möchten. Es sind keine bestimmten musikalischen Kenntnisse erforderlich, Mitmachbereitschaft und Experimentierfreude reichen völlig aus. Instrumente und Baumaterialien sind vorhanden, dürfen aber in handlichem Umfang auch gerne selbst mitgebracht werden.
Referent: Ulf Grebe
Ort: Zentrum für Frühbehandlung und Frühförderung, Fortbildungszentrum
Zeit: Mittwoch, 5. September 2018, 9 bis 16 Uhr
Information und Anmeldung: Link zum Veranstalter
Tel. 0221 – 27 805 24
31. 10. 2018
Lauschen – Spielen – Lernen
Musikalische Inspirationen für Kindergarten, Schule, Therapie

Kinder begreifen und erleben ihre Umwelt mit allen Sinnen. Sie vertiefen sich spielend und sind „ganz bei der Sache“. Alles wollen sie ausprobieren – wenn nötig auch viele, viele Male. Sie denken nicht zuviel nach, dafür aber sehr gründlich. Wenn sie etwas wissen wollen, fragen sie.
Während Erwachsene ihre Sinne meist getrennt voneinander gebrauchen, haben viele Kinder noch einen direkten Zugang zu synästhetischen Erfahrungen, was bedeutet, dass sie von Klängen die Farbe „sehen“ können oder Geräusche spontan in Bewegung verwandeln. Damit sind Kinder reine Naturtalente in Sachen Lernmusiktherapie!
Lernmusiktherapie ist ein reiches Betätigungsfeld für Erfahrungen dieser Art. Sie bietet vielfältige Forschungsobjekte an und lädt zum Experimentieren ein mit allem, was Musik ausmacht.
Um zu verstehen, was Lernmusiktherapie ist und wie sie funktionieren kann, nimmt man am besten an diesem Seminar teil. Hier wird von Anfang an gelauscht, gespielt, ausprobiert und – als schöner Nebeneffekt – gelernt! Im Mittelpunkt steht Musik – aber nicht als eine spezielle Fähigkeit, sondern als elementare Erfahrung, die ausnahmslos jedem Menschen möglich ist. Wir wollen uns erinnern und neu entdecken, wie Musik uns mit Geist, Gemüt und allen Sinnen ansprechen kann und welchen Nutzen für das kindliche Wohlbefinden (und unser eigenes!) wir aus ihr ziehen können.
Zielgruppe: Eingeladen sind alle Menschen, die sich für den Einsatz musikalischer Mittel im Alltag mit Kindern interessieren und darin praktische Erfahrungen sammeln möchten. Es sind keine bestimmten musikalischen Kenntnisse erforderlich, Mitmachbereitschaft und Experimentierfreude reichen völlig aus. Instrumente sind vorhanden, dürfen aber gerne auch in handlichem Umfang selbst mitgebracht werden.
Referent: Ulf Grebe
Ort: Zentrum für Frühbehandlung und Frühförderung, Fortbildungszentrum
Zeit: Mittwoch, 31. Oktober 2018, 9 bis 16 Uhr
Information und Anmeldung: Link zum Veranstalter
Tel. 0221 – 27 805 24
Eindrücke aus den letzten Jahren
Kommende Fortbildungen – Rechenschwäche & frühe mathematische Bildung
25. 9. 2017
„Bloß kein Minus – lieber Plus!“
Grundlegendes Wissen für Eltern rechenschwacher Kinder
Diese Veranstaltung richtet sich an Eltern von Kindern, die mit dem Rechnenlernen Probleme haben. Sie gibt einen Überblick zu den wichtigen Anfangsfragen: Was ist Rechenschwäche? Wie verläuft sie? Woran kann kann sie erkannt werden? Was hilft?
Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung erforderlich!
Referentin: Bettina Schwarz
Ort: LZR Köln, Theodor-Heuss-Ring 52, 50668 Köln
Zeit: Montag, 25. September 2017, 19 bis ca. 21:30 Uhr
Information und Anmeldung: Link zum Veranstalter
Tel. 0221 – 9 12345-0
27. 9. 2017
„Kurz und bündig: Rechenschwäche.“
Grundlegendes Wissen für GrundschullehrerInnen
Schwierigkeiten mit der Mathematik sind weit verbreitet und zeigen sich in unterschiedlichster Ausprägung. Aber welches Maß an Problemen ist eigentlich „normal“? Wann dagegen sollte man dagegen von einer behandlungsbedürftigen Störung sprechen?
Die Veranstaltung gibt darauf eine erste Antwort – und dazu einen Überblick zu allen wichtigen Anfangsfragen: Was ist Rechenschwäche? Wie verläuft sie? Woran kann kann sie erkannt werden? Welche Möglichkeit habe ich als LehrerIn, einem betroffenen Kind zu helfen?
Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung erforderlich!
Referent: Ulf Grebe
Ort: LZR Köln, Theodor-Heuss-Ring 52, 50668 Köln
Zeit: Mittwoch, 27. September 2017, 19 bis ca. 21:30 Uhr
Information und Anmeldung: Link zum Veranstalter
Tel. 0221 – 9 12345-0
28. 11. 2018
„Ich hab mehr!“
Kindergartenkinder und ihr Weg zur Mathematik Die Entwicklung zum Rechnen im Kita-Alltag erkennen und unterstützen

Wie kommt es eigentlich, dass bei der Einschulung manche Kinder schon begeistert bis 100 zählen, während andere einen großen Bogen um alles machen, was mit Zahlen zu tun hat?
Ist mathematische Begabung denn so ungerecht verteilt?
Vor der Schule machen Kinder ihre Erfahrungen mit der Mathematik auf spielerische Art. So können sie lernen, dass eine Anzahl unterschiedlich groß sein kann oder dass es möglich ist, Mengen aufzuteilen, zu vergrößern und zu verkleinern. Auch ihre sprachliche Entwicklung spielt eine Rolle, oder die Freude daran, Dingen auf den Grund zu gehen. Wenn Kindern diese Bausteine eines späteren Mathematikverständnisses entgehen, kann es nach der Einschulung tatsächlich zu Schwierigkeiten kommen.
Zuvor jedoch gibt es vielfältige Möglichkeiten, Kinder mit Anregungen zu versorgen, die ihrem frühmathematischen Entwicklungs- und Kenntnisstand entsprechen. Die Zeit im Kindergarten kann beitragen, Ungleichheiten wettzumachen und die Lust auf Rechnen und Mathematik zu wecken. Das Seminar vermittelt dazu das nötige Wissen und einen großen Schatz an Übungen und Spielen für den Alltag mit Kindergartenkindern.
Zielgruppen: Die sehr praktisch orientierte Fortbildung ist für Erzieherinnen, Erzieher und andere pädagogische oder therapeutische Begleiterinnen des Vorschulalters gemacht. Sie lernen, die frühmathematische Lernentwicklung von Vorschulkindern kompetent zu begleiten und je nach Bedarf gezielt zu fördern. Grundlage ist ein von Dyskalkulietherapeuten erprobtes Konzept, das frühmathematische Spiele und Übungen mit einem leicht durchzuführenden Screening verbindet.
Referent: Ulf Grebe
Ort: Zentrum für Frühbehandlung und Frühförderung, Fortbildungszentrum
Zeit: Mittwoch, 28. November 2018, 9 bis 16 Uhr
Information und Anmeldung: Link zum Veranstalter
Tel. 0221 – 27 805 24
5. 12. 2018
„Damit habe ich gar nicht gerechnet!“
Vertiefungsseminar zum Thema Frühe Mathematische Bildung
Kindern beim Rechnen-Lernen zu helfen ist ein Abenteuer. Umso mehr, wenn das Lernen eben nicht wie von selber läuft, sondern auf Hindernisse stößt wie: unterentwickelter Zahlbegriff, manifeste Rechenschwäche, Konzentrationsprobleme, Deutsch als Fremdsprache, allgemeine Lernschwäche oder unerkannte Hochbegabung – um nur einige zu nennen.
Dieses Seminar widmet sich zur Abwechslung einmal jenen Schwierigkeiten, die man als Förderkraft selbst erlebt, wenn es beim Fördern gerade nicht so läuft wie erhofft.
Solche Situationen sind wertvoll und können manchmal sogar in einen wichtigen Lernerfolg umgewandelt werden. Warum und wie soll hier aufgezeigt und für die eigene Arbeit nutzbar gemacht werden.
Der Referent stellt einen großen Erfahrungsschatz auf dem Gebiet der individuellen Lernförderung mit Kindern und Jugendlichen zur Verfügung. Vor diesem praktischen Hintergrund werden die Teilnehmer*innen eigene Erfahrungen berichten und reflektieren. Gemeinsam werden Lösungsansätze entwickelt.
Zielgruppen: Es handelt sich um ein Vertiefungsseminar. Frühförderkräfte, Erzieher*innen, Sonderpädagog*innen, Grundschullehrer*innen, Ergotherapeut*innen und andere sind herzlich zur Teilnahme eingeladen, wenn sie bereits eine der Fortbildungen von Ulf Grebe zum Thema Frühe mathematische Bildung und Dyskalkulie besucht haben (oder über entsprechende Vorkenntnisse verfügen).
Als Einstieg ist das Seminar nicht geeignet.
Im Zweifelsfalle bitte vor der Anmeldung mit uns Kontakt aufnehmen!
Referent: Ulf Grebe
Ort: Zentrum für Frühbehandlung und Frühförderung, Fortbildungszentrum
Zeit: Mittwoch, 5. Dezember 2018, 9 bis 16 Uhr
Information und Anmeldung: Link zum Veranstalter
Tel. 0221 – 27 805 24
